Infos - Anforderungen

Für allgemeine Fragen im Bereich des Lehrverhältnisses empfehlen wir Ihnen das Nachschlagewerk unter www.lex.berufsbildung.ch
 


Lerne echtes Handwerk und mache andere Menschen glücklich
„Ich liebe meinen Beruf, es ist der schönste der Welt“
Interview mit Martin Dürrenmatt, fünffacher Weltmeister im Hairdressing.

Werde oiffeuse/Coiffeur! Warum?

#Glücklich
Positive Bestätigung der eigenen Arbeit sucht man am Schreibtisch und vor dem Computerbildschirm vergebens.
Gute Arbeit steigert den Gemütszustand und macht glücklich und zufrieden.

#Kreativität
Viele wünschen sich ihren Lebensunterhalt mit einer kreativen Arbeit, die sie lieben, zu verdienen. Du tust etwas und bekommst es zurück. Das trifft in jedem Fall für die Arbeit im Salon zu.

#International
Wer ehrgeizig und talentiert ist, wer immer sein Bestes gibt, dem ist der Erfolg als Coiffeuse oder Coiffeur so gut wie sicher. Sehr gute Stylisten und Hairdresser verdienen auch sehr gute Gehälter – sowohl national als auch international.

#Trendy&Selbständig
Wie in allen Handwerksberufen stehen nach der Lehrabschlussprüfung auch die Türen zur Meisterschule und damit der Weg in die Selbständigkeit offen.
Und Coiffeusen/Coiffeure können auf der Welt arbeiten, denn Haare werden überall geschnitten.

 

#Beauty&Mode&Trendsetter
Du bist ständig mit neuen Trends konfrontiert und man achtet und pflegt sein Äusseres gewissenhafter. Die Mode inspiriert deine Kreativität – du bist ständig Up2Date.

#Toleranz
Die Beauty-Branche ist im Vergleich zu den meisten anderen Branchen eine Welt der Akzeptanz für Kulturen, Nationalitäten, Religionen und sexuelle Orientierung. Es gibt nicht viele andere Arbeitsumfelder, die so offen sind. Ausserdem stehen zu geben sowie glücklich zu machen und damit selbst glücklich und zufrieden zu sein im Mittelpunkt.

Martin Dürrenmatt ist einer der führendsten Make-Up und Hair-Stylisten der Schweiz.
Der fünffache Hair-Dressing-Weltmeister arbeitet für die prestigeträchtigsten Auftraggeber im Schönheitsbereich. Seine Leidenschaft sind Haare. Sein Handwerk ist Präzision. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Denn schön sein, wollen ja bekanntlich alle.
Martin Dürrenmatt ist 25 Jahre alt, geboren in Basel. Er lebt im Kanton Zürich und arbeitet hauptsächlich in der Schweiz aber auch im benachbarten Ausland.
Mehr Infos über ihn findest du unter: http://www.martin-duerrenmatt.ch


Interview mit André Hann, Geschäftsleiter coiffureSUISSE Kanton Zürich

Wie viele offene Stellen sind dieses Jahr (2016) noch offen/ nicht besetzt worden? Schweiz und Kanton Zürich.
Kanton Zürich: 273 Lehrbetriebe mit 346 Lehrstellen
Schweizweit: 840 Lehrbetriebe mit 1'022 Lehrstellen

Quelle: berufsberatung.ch / 16.11.2016

Aus welchen Gründen?
Falsch vermitteltes Berufsbild durch Presse, Berufsberater und Grundschullehrer

Ist der Beruf zu anstrengend?
Meist stehende Tätigkeit. 
Ein gesunder Rücken, gesunde Füsse und Beine sind eine Voraussetzung.

Ist die Entlohnung zu tief?
Gegenfrage: Wie viel hat Sie Ihre Frisur bei Ihrem letzten Coiffeur Termin gekostet?
Ein Lohn wird anhand des erwirtschafteten Umsatzes festgelegt = ca. 2.5 x den Umsatz.

Erfolgreiche Betriebe im höheren Dienstleistungssegment bezahlen schon seit jeher höhere Löhne als der im GAV festgelegte Mindestlohn.
coiffureSUISSE kämpft sehr dafür, dass MitarbeiterInnen nicht ausgenutzt, sondern ihrer Leistung entsprechend entlohnt werden.
Es gilt wie in allen Berufen: Wer ehrgeizig und talentiert ist, verdient auch ein sehr gutes Gehalt.

Was macht der Kantonalverband der coiffureSUISSE Kanton Zürich, um den Coiffeur Beruf wieder beliebter zu machen?
Unser Beruf ist nicht unbeliebt, er wird nur nicht mehr so wahrgenommen wie er wirklich ist.


Berufsmesse Zürich: Dies ist eine der Möglichkeiten, unseren Beruf so darzustellen wie er wirklich ist.

Ebenso ist coiffureSUISSE zurzeit daran, sogenannten «Billig-Coiffeuren», die mit ihrer Dienstleistungsqualität unser Berufsbild verfälschen und hart an der Legalität arbeiten, besser auf Schere und Kamm zu schauen.
Top Qualität in der Ausbildung unserer nächsten Coiffeur-Generation ist seit jeher die Stärke der coiffureSUISSE Verbandsmitglieder.

Wie kommt es, dass der Traumberuf Coiffeur kämpfen muss, damit alle Stellen besetzt werden?
Wie bereits gesagt sind wir bereits daran, das seit einigen Jahren entstandene falsche Berufsbild bei der Presse, den Berufsberater und Grundschullehrer wieder so darzustellen, wie es wirklich ist.

Sind Klisches dabei ein grosses Thema?
Nein

Wie sieht es mit Aufstiegsmöglichkeiten aus?
Eine erfolgreiche Coiffeuse / ein erfolgreicher Coiffeur findet schnell einen Top-Arbeitsplatz in einem führenden Coiffeurgeschäft.
Team- oder SalonleiterIn / Meisterschule / Selbständigkeit / Mitarbeit bei Shows, Shootings usw. Auch hat man in unserem Gewerbe, wie selten in einem Beruf, die Möglichkeit, international in Salons zu arbeiten.

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